| Darbo Fruchtikus | |
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| Tweet Topic Started: Jan 31 2014, 04:17 PM (119 Views) | |
| silke.dannhofer | Jan 31 2014, 04:17 PM Post #1 |
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Link zum Spot: http://www.youtube.com/watch?v=u5zdkueT1kg Ein Darbo Fruchtikus zählt grundsätzlich als Lebensmittel. In dem Werbespot von Darbo wird aber nicht auf die Befriedigung eines Grundbedürfnisses (physiologisches Bedürfnis) nach der Bedürfnispyramide nach Maslow abgezielt, sondern es steht klar die Exklusivität des Fruchtikus im Vordergrund. Als Testimonial wurde keine prominente Persönlichkeit eingesetzt, sondern eine im Spot lebendig gewordene Frau eines Bildes von Gustav Klimt (ein berühmter österreichischer Maler dessen Bilder auch ein Nicht-Kunststudent auf Anhieb erkennt). Wenn man bedenkt, dass diese kleinen Gläschen pro Stück 0,99 € kosten und der Fruchtikus mit 3 Löffeln schon wieder leer ist, spiegelt sich die Exklusivität auch im Preis wieder. Auch Konkurrenten für Obstsalate bzw. –produkte sind vorhanden, jedoch bedient Darbo in dieser Hinsicht als Einziger die hohe Preisklasse gemäß der mentalen Faustregel mancher Konsumenten: „hoher Preise – hohe Qualität“. Sozialpsychologische Aspekte um Darbo Fruchtikus zu kaufen, sind meiner Meinung nach folgende: Nach dem Selbstbild-Kongruenz-Modell wählen Konsumenten eher die Produkte, die zu ihren Eigenschaften passen. Es kommt zu einem kognitiven Abgleich zwischen dem Produkt und dem Selbstbild. In dem Werbespot versucht Darbo ja, wie bereits zuvor erwähnt, ihren Fruchtikus als eher exklusiveres Produkt zu vermarkten. Der Konsument soll das Gefühl haben, etwas Besseres als z.B. „nur“ einen Obstsalat zu essen. Dadurch fühlt er sich selbst ein bisschen besser bzw. exklusiver. |
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| cornelia.prömmer | Jan 31 2014, 06:47 PM Post #2 |
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Was zu diesem Werbespot auch noch zu sagen ist, dass der Song "Coin operate a boy" auf jeden Fall dazu führen wird, dass den Kunden mit dem Produkt ein assoziiertes Netzwerk verbindet. Wenn der Kunde das Lied im Radio oder im Fernsehen wahrnimmt verbindet er es automatisch mit der Darbo-Marmelade. Und auch wenn der Kunde im Supermarkt beim Regal vorbeigeht und sieht die Marmelade, kauft er sie wahrscheinlich eher als eine Person, die den Werbespot noch nie gesehen hat. |
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